Das Ende aller Verteilungskämpfe

Wie der Digital Devices Octopus V2 NET 2xDVB-S2 SAT-IP Netzwerktuner zu seinem Namen gekommen ist, bleibt unklar – Poeten waren nicht unbedingt am Werk. Es sei denn, der Namensteil „Octopus“ wurde bewusst gewählt. Denn bei Optopus denken wir bekanntlich an die mehr oder weniger knuffigen Wasserbewohner mit ihren ziemlich langen Armen.

Und damit wäre dann auch der Zusammenhang aufgedeckt, denn auch der Digital Devices Octopus V2 streckt sozusagen „die Arme“ aus und versorgt verschiedene Endgeräte in einem Haushalt mit dem Medienmaterial, das die Satellitenschüssel aus dem Äther saugt.

Mehr Anschlüsse ohne mehr Kabel
Das Problem war bisher die Verbindung von Sat-Schüssel bzw. dem Multiswitch oder Multischalter und dem Endgerät. Zwar erlaubt der Multischalter die Versorgung mehrerer Endgeräte mit den empfangenen Signalen. Aber irgendwie muss der Impuls auf den Bildschirm kommen. Und dazu wird ein Kabel benötigt. Im Klartext: Wenn sich Töchterchen oder Sohnemann ihren eigenen Fernseher im eigenen Zimmer ertrotz haben, ist eine neue Kabelverbindung fällig.

Das ist teuer, lästig – und funktioniert nur, wenn das TV-Endgerät einen Sat-Receiver hat.
Hier kommt der Netzwerktuner ins Spiel. Er wandelt die Satellitensignale in IP-Signale um und macht sie damit sozusagen fit für die digitale Welt. Die vorhandene Datenleitungen und IT-Strukturen können genutzt werden. Denn nun nimmt sich der Router dieser Signale an.

Gibt Full HD was Full HD will
Der Router kann die Satellitensignale auf unterschiedlichen Wegen im Haushalt verteilen: per Ethernet als LAN, per WLAN, über das Stromnetz oder über die Glasfaserkabel. Full HD-fähige Endgeräte bekommen das, was sie brauchen, um ihre teuer erworbenen technischen Fähigkeiten voll auszuspielen. Dass auf diese Weise allerdings keine Endgeräte-Mumie auf Full-HD aufgepimpt werden kann, sollte auch dem Nicht-Fachmann klar sein.

Dafür versorgt der Netzwerktuner auch jene mobilen Geräte, die keine eigene Sat-Empfangseinheit besitzen wie Laptops oder Handys.
Die gute alte Streitfrage: „Was schauen wir uns denn heute an?“ dürfte somit endgültig ein Fall für die Nostalgiker sein. Je nach Modell bietet der Sat-IP-Netzwerktuner die Möglichkeit zeitgleich vier verschiedene Programme auf verschiedenen Endgeräten anzuschauen.
Die notwendige, und möglicherweise kostenpflichtige, Client-Software steht schon zur Verfügung oder wird von den Herstellern vorbereitet.

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